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Prophylaxe

Menschen von ihren Schmerzen zu befreien, gesundheitsgefährdende Infektionsquellen zu beseitigen und Schäden zu reparieren ist oberste (zahn-) ärztliche Aufgabe, besonders in unterversorgten Ländern wie Kenia. Es ist unser Ziel, den Menschen in Kenia zu vermitteln, den Wert ihrer Gesundheit sowie die eigene Fähigkeit der Gesunderhaltung zu erkennen und zu ermöglichen. Wie bei allen Motivationsversuchen müssen die Menschen zunächst überzeugt werden, dass die Krankheit ihr eigenes Problem ist.

Dazu gehört in erster Linie die Aufklärung über die Ursache einer Krankheit sowie die Unterweisung zur Vermeidung einer Infektion bzw. nach einer Infektion ihnen Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, die Krankheit zu heilen oder zumindest den Schaden zu begrenzen. Nach unserer Erfahrung sind die Menschen in Kenya für diese Argumente sehr offen, da oft jede Krankheit dort verbunden ist mit Schmerzen, mit erheblichen Beeinträchtigungen des Lebensalltags und ggf. mit einer enormen finanziellen Belastung.

Deshalb ist es wichtig, ein einfaches aber wirksames Prophylaxekonzept zu entwickeln und den Nutzen den Menschen nahe zu bringen.

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Dies kann in den einzelnen Dental Units direkt mit den Patienten geschehen, unterwegs bei den Mobil Einsätzen, aber vor allem in den Schulen mit altersentsprechender Unterweisung über zahngesunde Ernährung und Demonstration altersentsprechender Putztechniken. Eine anschließende Gebissuntersuchung für alle Kinder wobei die Behandlungsbedürftigen bei Vorhandensein mobiler Einheiten entweder direkt in den Schulen behandelt werden oder gut organisiert in die Dental Unit bestellt werden. Für diese Kinder übernimmt unsere AZHK die Behandlungskosten. Die Behandlungen der Schüler müssen in Listen erfasst und vom Behandler unterschrieben werden, da unsere AZHK diese nach festgelegten Sätzen dem Krankenhaus bezahlt um Unkosten zu decken und Einnahmen zu ermöglichen. Kaum einer in Kenia ist willens und in der Lage für zahnärztliche Kinderbehandlung, sei sie auch noch so notwendig, Geld auszugeben.

Alle Kinder erhalten vom Verein eine Zahnbürste und eine Zahncreme als Geschenk, die von der verantwortlichen Nonne in Kenia gekauft werden. Eine vom Direktor der Schule unterschriebene Bestätigung der Verteilung an die Kinder ist zur Erstattung dieser Kosten nötig. Für die umliegenden Schulen in Nyabondo, aber auch in Nakuru, Kasarani und Kisumu sollte dieses Präventionsprogramm 2 mal jährlich kontinuierlich stattfinden. In Nyabondo gibt es zudem einen sehr interessierten Elternkreis, für den sich auch eine Prophylaxeunterweisung mit entsprechenden Informationen über Infektionswege und keimreduzierende Maßnahmen eignet.

Ein vorrangiges Ziel muss es sein, für dieses Prophylaxekonzept einheimische Lehrer und Verantwortliche zu finden, die voll und ganz hinter dieser Sache stehen. Die richtigen Partner dafür zu finden, zu überzeugen und zu motivieren wird die Herausforderung der nächsten Jahre sein, auch unter Einbeziehung der Eltern.

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